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WEINBLOG

Die Geburt des Champagners

Der Champagner entstand im 17. Jahrhundert in der Region Champagne in Frankreich.

Die Geschichte der Champagne ist eng mit der Verbesserung der Weinbereitungstechniken, der Entdeckung der Schaumweine und der Entwicklung der Verbrauchervorlieben verbunden.

Im frühen Mittelalter waren die Weine aus der Champagne dafür bekannt, eher gewöhnlich zu sein. Die Winzer der Region begannen, verschiedene Methoden der Weinherstellung zu erforschen, um die Qualität ihrer Weine zu verbessern. Dazu gehörten Innovationen wie die Flaschengärung, bei der der Wein in geschlossenen Behältern gärte und so auf natürliche Weise Blasen entwickelte.
Diese Weine waren für ihr unerwünschtes Sprudeln bekannt, das als Fehler angesehen wurde. Im Laufe der Zeit erkannten die Winzer jedoch, wie sie diesen Prozess kontrollieren konnten, und begannen, bewusst Schaumweine zu produzieren. Dadurch stieg der Bekanntheitsgrad der Weine aus der Champagne.



Ein wichtiger Fortschritt bei der Herstellung von Champagner war die Verwendung von stabileren Glasflaschen, die dem Druck standhalten konnten, der bei der Flaschengärung entstand.

Der Benediktinermönch Dom Pérignon, der oft mit der Entstehung des Champagners in Verbindung gebracht wird, spielte eine wichtige Rolle bei der Entwicklung dieser robusteren Flaschen sowie der Weinbereitungstechniken. Dass dieser den Champagner „erfunden“ habe, ist eine weit verbreitete Vorstellung, die jedoch in Wirklichkeit ein Mythos ist.
Dom Perignons Vermächtnis liegt vielmehr in seinen Beiträgen zur Verbesserung der Weinbereitungstechniken, der Verwendung stabilerer Flaschen, um dem Druck des bei der Gärung entstehenden Kohlendioxids standzuhalten, und seinem ständigen Streben nach Qualität bei der Weinherstellung.
Sein Name ist heute mit einer berühmten Champagnermarke verbunden, aber er hat den Champagner selbst nicht „erfunden“. Der Champagner hat sich im Laufe der Zeit dank der Beiträge vieler Winzer und der ständigen Verbesserung der Produktionstechniken weiterentwickelt.



Der Champagner gewann an Ansehen, weil er beim Adel und an den Königshöfen Europas beliebt war. Der französische König Ludwig XIV. soll ein großer Liebhaber der Champagne gewesen sein und so dazu beigetragen haben, den Status des Getränks zu erhöhen.
Dann, im 18. Jahrhundert, begannen die Weinhändler der Champagne damit, ihre Produkte in andere Regionen Frankreichs und ins Ausland zu exportieren. Vor allem der britische Markt wurde zu einem Schlüsselmarkt für Champagner.

Im 19. Jahrhundert wurde die Technik der Dosage, der Zugabe einer kleinen Menge Zuckerlikör, entwickelt, um den Geschmack des Champagners zu verfeinern. Dadurch konnten die Erzeuger die Süße ihrer Weine genauer kontrollieren.
Schließlich wurde die Region Champagne 1927 offiziell als kontrollierte Ursprungsbezeichnung (AOC) anerkannt, wodurch strenge Standards für die Herstellung von Champagner festgelegt und die Verwendung des Namens Champagne geschützt wurden.


So entstand der Champagner aus einer Kombination von technischen Innovationen, zufälligen Entdeckungen und der Entwicklung des Geschmacks und der Vorlieben der Verbraucher. Heute ist Champagner weltweit zu einem Symbol des Feierns und des Prestiges geworden.

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